Gestern, 15:45
Hallo und herzlich willkommen bei meiner kleinen Vorstellungsrunde. Ich habe Euch heute meinen Max mitgebracht, der ein neues Zuhause. Euer Forum wurde mir im Storming Gates als mutig angepriesen, es mit einem Blinden aufzunehmen und hier ist er. Ihr fragt euch nun sicher, wer ist Max? Na das kann ich euch aber schnell mal erzählen. Max und ich freuen uns dann wie Bolle auf eure Vorschläge für Anschlüsse jeglicher Art. Wir sind zu jeder Schandtat bereit. Wir sind motiviert, ihr hoffentlich genauso 
Max Taylor (26) ist ein ruhiger, intelligenter und humorvoller Mann, dessen Leben von einer fortschreitenden Erblindung geprägt ist, die ihn jedoch nie gänzlich definiert. Seit seiner Diagnose mit Retinitis Pigmentosa im Alter von 16 Jahren kämpft er sich mit ausgesprochener Entschlossenheit durch einen Alltag, der ihm immer wieder neue Herausforderungen vor die Füße knallt, die er mehr oder minder gut bewältigt. Was bleibt ihm auch anderes übrig, denkt er oft. Aufgeben ist keine Option für den jungen Mann, der im Sternzeichen Löwe das Licht der Welt erblickte. Heute besitzt er nur noch etwa zehn Prozent Restsehvermögen und sieht die Welt durch einen Tunnel, der ihm auch eher ein verschwommenes Bild der Realität offenbart als wirklich nützlich zu sein und orientiert sich mit Langstock, festen Abläufen und moderner Hilfstechnik, egal wie oft sein älterer Bruder, mit dem er in einer Zweck-WG wohnt, ihm vorschlägt sich für einen Blindenhund zu bewerben. Selbst den Langstock zu nutzen, hat Max einiges an Überwindung gekostet, nachdem er in jüngeren Jahren seine Blindheit eher überspielt hat, statt sich seiner Einschränkung zu stellen und sie als das zu akzeptieren, was sie nun einmal war.
Nach außen wirkt Max gelassen, schlagfertig und selbstironisch. Über seine Tollpatschigkeit kann er manchmal sogar lachen und begegnet Vorurteilen meist mit trockenem Humor. Hinter dieser lockeren Fassade verbirgt sich jedoch ein nachdenklicher Mensch, der seine Sorgen und Ängste nur selten offen zeigt. Er ist empathisch, loyal und besitzt einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Für Menschen, die ihm wichtig sind, setzt er sich ohne Zögern ein, auch wenn er selbst nur schwer über seine eigenen Gefühle spricht und Probleme, die ihn beschäftigen lieber erstmal mit sich selbst ausmacht, bevor er Freunde und Verwandte um Rat fragt.
Beruflich arbeitet Max in einem Callcenter, einen Job, den er eher aus Vernunft als aus Leidenschaft ausübt. Irgendwas muss man schließlich arbeiten, nicht wahr?! Seine eigentliche Liebe gilt jedoch Geschichten. Seit seiner Kindheit verschlingt er Bücher, inzwischen zwar eher Hörbücher weil er sich noch dagegen sträubt Braille zu lernen, und träumt davon, als Fantasyautor seinen ersten Roman zu veröffentlichen. Während viele diesen Traum für unrealistisch halten, hält Max hartnäckig daran fest und arbeitet jede freie Minute an seinem Manuskript. Auch wenn das nun schon über 10 Jahre sind.
Mit seinem älteren Bruder Nico verbindet ihn ein enges Vertrauensverhältnis, das über die Jahre zu einem festen Anker geworden ist, andernfalls würden die beiden es wohl kaum schon so lange in einer WG zusammen aushalten. Dass Max etwas neidisch auf den Job seines Bruders ist – Nico ist Polizist – steht manchmal zwischen ihnen, auch wenn er es nie zum Problem werden lässt, immerhin tritt wenigstens einer der Brüder in die Fußstapfen ihres Vaters, um dessen Anerkennung Max Jahre seines Lebens erfolglos gekämpft hat. Heute trifft er seinen Dad nur noch bei Familienfeiern oder wenn er Nico von der Arbeit abholt. Besser für die psychische Gesundheit, sagt er sich.
Max‘ Kreativität, sein Durchhaltevermögen und eine gehörige Portion Sturheit machen ihn zu einem liebenswerten Menschen, wie sein Bruder es gern formuliert, auch wenn Max gern selbst daran zweifelt, was ihn ausmacht, immerhin arbeitet er nur im Callcenter, was ihn schon sehr nervt. Er ist perfektionistisch, manchmal ungeduldig und besitzt ein starkes Bedürfnis nach Kontrolle, das daraus resultiert, dass er trotz seiner Einschränkungen selbstbestimmt leben möchte.
Dies wäre nun erstmal das Grobe von mir, was natürlich noch in die eine oder andere Form gepresst werden kann. Freue mich auf eure Antworten.
Liebe Grüße Paperfox

Max Taylor (26) ist ein ruhiger, intelligenter und humorvoller Mann, dessen Leben von einer fortschreitenden Erblindung geprägt ist, die ihn jedoch nie gänzlich definiert. Seit seiner Diagnose mit Retinitis Pigmentosa im Alter von 16 Jahren kämpft er sich mit ausgesprochener Entschlossenheit durch einen Alltag, der ihm immer wieder neue Herausforderungen vor die Füße knallt, die er mehr oder minder gut bewältigt. Was bleibt ihm auch anderes übrig, denkt er oft. Aufgeben ist keine Option für den jungen Mann, der im Sternzeichen Löwe das Licht der Welt erblickte. Heute besitzt er nur noch etwa zehn Prozent Restsehvermögen und sieht die Welt durch einen Tunnel, der ihm auch eher ein verschwommenes Bild der Realität offenbart als wirklich nützlich zu sein und orientiert sich mit Langstock, festen Abläufen und moderner Hilfstechnik, egal wie oft sein älterer Bruder, mit dem er in einer Zweck-WG wohnt, ihm vorschlägt sich für einen Blindenhund zu bewerben. Selbst den Langstock zu nutzen, hat Max einiges an Überwindung gekostet, nachdem er in jüngeren Jahren seine Blindheit eher überspielt hat, statt sich seiner Einschränkung zu stellen und sie als das zu akzeptieren, was sie nun einmal war.
Nach außen wirkt Max gelassen, schlagfertig und selbstironisch. Über seine Tollpatschigkeit kann er manchmal sogar lachen und begegnet Vorurteilen meist mit trockenem Humor. Hinter dieser lockeren Fassade verbirgt sich jedoch ein nachdenklicher Mensch, der seine Sorgen und Ängste nur selten offen zeigt. Er ist empathisch, loyal und besitzt einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Für Menschen, die ihm wichtig sind, setzt er sich ohne Zögern ein, auch wenn er selbst nur schwer über seine eigenen Gefühle spricht und Probleme, die ihn beschäftigen lieber erstmal mit sich selbst ausmacht, bevor er Freunde und Verwandte um Rat fragt.
Beruflich arbeitet Max in einem Callcenter, einen Job, den er eher aus Vernunft als aus Leidenschaft ausübt. Irgendwas muss man schließlich arbeiten, nicht wahr?! Seine eigentliche Liebe gilt jedoch Geschichten. Seit seiner Kindheit verschlingt er Bücher, inzwischen zwar eher Hörbücher weil er sich noch dagegen sträubt Braille zu lernen, und träumt davon, als Fantasyautor seinen ersten Roman zu veröffentlichen. Während viele diesen Traum für unrealistisch halten, hält Max hartnäckig daran fest und arbeitet jede freie Minute an seinem Manuskript. Auch wenn das nun schon über 10 Jahre sind.
Mit seinem älteren Bruder Nico verbindet ihn ein enges Vertrauensverhältnis, das über die Jahre zu einem festen Anker geworden ist, andernfalls würden die beiden es wohl kaum schon so lange in einer WG zusammen aushalten. Dass Max etwas neidisch auf den Job seines Bruders ist – Nico ist Polizist – steht manchmal zwischen ihnen, auch wenn er es nie zum Problem werden lässt, immerhin tritt wenigstens einer der Brüder in die Fußstapfen ihres Vaters, um dessen Anerkennung Max Jahre seines Lebens erfolglos gekämpft hat. Heute trifft er seinen Dad nur noch bei Familienfeiern oder wenn er Nico von der Arbeit abholt. Besser für die psychische Gesundheit, sagt er sich.
Max‘ Kreativität, sein Durchhaltevermögen und eine gehörige Portion Sturheit machen ihn zu einem liebenswerten Menschen, wie sein Bruder es gern formuliert, auch wenn Max gern selbst daran zweifelt, was ihn ausmacht, immerhin arbeitet er nur im Callcenter, was ihn schon sehr nervt. Er ist perfektionistisch, manchmal ungeduldig und besitzt ein starkes Bedürfnis nach Kontrolle, das daraus resultiert, dass er trotz seiner Einschränkungen selbstbestimmt leben möchte.
Dies wäre nun erstmal das Grobe von mir, was natürlich noch in die eine oder andere Form gepresst werden kann. Freue mich auf eure Antworten.
Liebe Grüße Paperfox



Wenn er sich vorstellen müsste, dann wird man wohl hören "Hallo mein Name ist Julius van Maacken, aber nennt mich einfach Socrates." und die meisten Leute würden ihn fragen, ob er denn irgendwas mit den alten Griechen zu tun hätte. Tja hat er nicht oder halt nur so am Rande, denn sein voller Name ist nun mal Julius Socrates van Maacken. Dank dieser Namen interessiert er sich für die griechische Mythologie und hat eine riesige Sammlung an Büchern in der Richtung zu hause. Socrates ist Lehrer, auch wenn man das kaum glauben möchte. Hier bekommt er häufig komische Blicke und alleine daran, erkennt man, dass viele ihn halt mit dem Vorurteil 'hübsch und doof' verbinden. Wenn es ihn zu sehr stört oder ihn jemand blöd kommt, dann lässt er sie auch in dem Glauben. Soll doch jeder von ihm denken, was er will. Diese Haltung hat sich Socrates hart erarbeitet. Mit seinen Eltern verbindet ihm außer dem Namen gar nichts mehr. Nur zu seinen Geschwistern hat er noch Kontakt, insbesondere zu seiner jüngeren Schwester. Drei seiner vier Schwestern haben ihn zum mittlerweile fünffachen Onkel gemacht und er liebt es sehr. So freut sich Julius, dass zwei von ihnen bei ihm in der Nähe wohnen. In der Liebe hingegen will es nicht so wirklich klappen, denn er hat sich vor drei Jahren von seinem Verlobten getrennt und sie waren über fünfzehn Jahre zusammen. So langsam gibt er es auf, noch jemanden zu finden, der nicht nur den hübschen Jungen in ihm sieht.


